Förderung Erdwärmepumpen

Das Umweltministerium kürzt ab sofort die Förderung der Wärmepumpe. Am Montag, dem 22.02.2010, wurden vom Umweltministerium die Förderung von Erdwärmepumpen, Luftwärmepumpen und Grundwasserwärmepumpen gekürzt. Eine noch stärkere Kürzung bzw. eine Streichung der Förderung konnte nur durch intensive Gespräche des Wärmepumpenverbands verhindert werden, dennoch treten mit sofortiger Wirkung einige relevante Änderungen in Kraft.

Die Förderhöchstbeträge werden im Einfamilienhausbereich um 20 Prozent gesenkt. Dies trifft allerdings nicht alle Bauherren und Hausbesitzer gleich stark. Bei Häusern mit einer Wohnfläche von bis 120 m² bleibt alles beim Alten. Einfamilienhäuser mit einer Wohnfläche über diesem Wert erhalten weniger Förderung.

Verbrauchertipps des Bundesumweltministeriums

Was tun gegen steigende Heizkosten?

Beim Heizen zu sparen scheint auf den ersten Blick wenig attraktiv: Schließlich will während der kalten Jahreszeit niemand auf ein behagliches und warmes Zuhause verzichten. Doch schon mit ein paar einfachen Mitteln kann jeder Heizenergie sparen, sein Portemonnaie entlasten und trotzdem im Warmen sitzen: Ein Großteil der Wärme in unseren Wohnungen und Häusern entweicht ungenutzt durch Dach, Wände, Fenster und Keller. Wer solche Wärmeverluste durch einige Verhaltensänderungen und Modernisierungsmaßnahmen eindämmt, spart viel ein: Bares Geld und jede Menge des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2). Denn ein Haushalt verbraucht rund 70 Prozent seiner Energie für das Heizen. Damit ist die Raumheizung für immerhin 15 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlich. Pro Jahr sind das etwa 140 Millionen Tonnen.

Hier die wichtigsten Spartipps des Bundesumweltministeriums:

Raumtemperatur einhalten

Nicht überheizen: Als ideale Raumtemperatur für den Wohn- und Arbeitsbereich gelten 20°C. Zu hohe Raumtemperaturen sind nicht nur ungesund und steigern die Gefahr von Erkältungen, sondern kosten auch unnötig Energie und damit Geld: Jedes Grad weniger spart 6 Prozent Heizkosten.
Unterschiedlich beheizen: In Küche und Flur sind 18°C, im Schlafzimmer 16°C ausreichend.
Nicht durchheizen: Während der Nachtstunden die Temperatur um 5° absenken. Bei ein bis zwei Tagen Abwesenheit die Durchschnittstemperatur auf 15°C, bei längerer Abwesenheit auf 12°C einstellen.
In Küche und Bad bedenken: Geräte, wie Herd, Kühlschrank und Waschmaschine heizen mit.
Heizkörper und Thermostatventile nicht mit Möbeln oder langen Vorhängen verdecken, denn sonst gelangt die abgegebene Wärme gar nicht erst in den Raum.
Temperatur nicht durch Lüften regeln: Nicht die Fenster ständig auf “Kipp” lassen, sondern nur kurz (nie länger als zehn Minuten), aber kräftig (Durchzug) öffnen – und dabei das Thermostatventil schließen!

Wärmedämmung

Während der kalten Jahreszeit sind Wärmeverluste unvermeidlich:
Sie können aber schon durch einfache Maßnahmen gering gehalten werden:

Fenster und Haustüren gegen Zugluft abdichten.
Abends und nachts Rollläden, Fensterläden und Vorhänge schließen.
An den dünnen Außenwänden der Heizkörpernischen geht besonders viel Wärme verloren: Deshalb hinter Heizkörpern isolieren, am besten mit wärmedämmenden Reflexionsplatten oder Folien, die die Wärme in den Raum zurückstrahlen.

Energetisch sanieren

Noch größere Einsparungen lassen sich durch bauliche Maßnahmen erzielen: Ein verbesserter Wärmeschutz an Gebäuden kann bis zu 70 Prozent der Heizenergie einsparen.

Außenwände, Dachraum und Keller wärmedämmen.
Rollläden anbringen.
Wärmedämmung für Heizungsrohre und Armaturen vorsehen.
Wärmeschutzverglaste Fenster einbauen: Wärmeschutzverglasungen mit besonders niedrigen Wärmeverlusten sind mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet.

Heizungsanlage

Die Heizungsanlage regelmäßig warten lassen: Am besten jährlich vor Beginn der Heizperiode: Der Brennstoffverbrauch wird z. B. durch Ruß im Heizkessel um bis zu fünf Prozent erhöht.
Heizkörper entlüften: Wenn der Heizkörper trotz aufgedrehten Thermostatventils nicht mehr richtig warm wird, hat sich vielleicht während der heizfreien Zeit ein Luftpolster gebildet. Hier kann leicht Abhilfe geschaffen werden: Entlüftungsventil am Heizkörper öffnen, Gefäß darunter halten und warten, bis Wasser kommt. Entlüftungsventil wieder schließen.
Thermostatventile nutzen: Sie halten die Raumtemperatur konstant auf dem eingestellten Niveau und können so verhindern, dass der Raum unnötig überheizt wird. Außerdem registrieren Thermostatventile andere Wärmequellen wie zum Beispiel die Sonneneinstrahlung in Wohnräumen und drosseln automatisch die Wärmezufuhr durch die Heizung. Thermostatventile sind bei Neuanlagen vorgeschrieben und können bei Altanlagen leicht nachgerüstet werden.
Elektrische Heizlüfter und Radiatoren nur im Notfall (bei Ausfall eines anderen Heizsystems) und nur kurzfristig benutzen. Ein Dauerbetrieb dieser Geräte ist reine Energie- und Geldverschwendung! Schließlich gehen 2/3 der eingesetzten Primärenergie bei der Erzeugung des Stroms verloren.
Eine veraltete Heizungsanlage durch eine neue ersetzen, denn moderne Öl- oder Gasheizungen kommen bei gleicher Leistung mit wesentlich weniger Energie aus. Besonders sparsam und emissionsarm sind Heizungssysteme mit dem Umweltzeichen.
Die Sonne mitheizen lassen: Sonnenkollektoren nutzen die Wärmestrahlung der Sonne – auch bei bedecktem Himmel. So lässt sich mit ihrer Hilfe nicht nur das Brauchwasser erwärmen, sondern auch die Heizung unterstützen.

Information und Beratung

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert mit zinsverbilligten Darlehen die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen in Wohngebäuden.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Palmengartenstraße 5 – 9, 60235 Frankfurt/Main
Telefon: (01801) 33 55 77, Fax: (069) 7 43 16 43 55
E-Mail: iz@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen e.V. (ehemals Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, AgV) führt gemeinsam mit den Verbraucherzentralen eine unabhängige und kostenlose Energieberatung durch.

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV)
“Pillbox” – Markgrafenstraße 66, Besuchereingang: Kochstraße 22, 10969 Berlin
Telefon: (030) 25800-0, Fax: (030) 25800-218
E-Mail: info@vzbv.de, Internet: www.vzbv.de

Über das Förderprogramm “Vor-Ort-Beratung” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ( www.bmwi.de) können sich Hauseigentümer von Experten beraten lassen, welche energetischen Modernisierungsmaßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich sind. Eine Liste mit Ingenieuren, die “Vor-Ort-Beratungen” durchführen, ist online verfügbar auf den Webseiten des Bundes der Energieverbraucher (www.energieverbraucher.de) und des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW, www.rkw.de).

Die Bürgerinformation Neue Energietechniken, Nachwachsende Rohstoffe, Umwelt (BINE) informiert über den Entwicklungsstand umweltfreundlicher und ressourcenschonender Energietechniken und deren Anwendungsmöglichkeiten:

Informationsdienst BINE
Fachinformationszentrum Karlsruhe, Büro Bonn
Mechenstraße 57, 53129 Bonn
Telefon: (0228) 9 23 79-0, Fax (0228) 9 23 79-29
E-Mail: bine@fiz-karlsruhe.de, Internet: www.bine.info

Quelle

Umweltfreundliche Beschäftigung

Und zu guter Letzt:

Tut einfach einmal gar nichts. Faulenzen ist eine zu hundert Prozent umweltfreundliche Beschäftigung!

gefunden bei GEO

Energie sparen

Energiesparen wird immer wichtiger, weil:

Die fossilen Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle immer knapper werden
Die Preise dieser Rohstoffe sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt haben und weiter steigen
Die Förderländer sind meist politisch instabil und Streit um die Rohstoffe zu Kriegen führen kann
Die Nutzung der fossilen Brennstoffe setzt CO2 frei, den „Klimakiller“. Es verursacht offenbar die Erderwärmung oder auch Treibhauseffekt
Unabhängig von jeder weiteren Entwicklung: Energie sparen bedeutet Geld sparen