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Winter hält Energiepreise hoch

Preis beim Öl “übertrieben”
“Es gibt keine Knappheit auf dem Markt; ein Preis von 80 Euro für ein Barrel Rohöl ist übertrieben”, erklärte Wiek. Es sei zu beobachten, dass Anleger wieder in Öl und andere Rohstoffe investieren und auf steigende Notierungen spekulieren.

Heizöl und Benzin recht teuer

Die Verbraucher in Deutschland müssen gegenwärtig an der Zapfsäule und beim Heizölhändler fast die höchsten Preise seit Herbst 2008 bezahlen. 100 Liter Heizöl verbilligten sich im Laufe der vergangenen Woche zwar leicht von 64 auf knapp 62 Euro, aber das ist immer noch sehr teuer. Ein Liter Benzin kostet die Autofahrer knapp 1,40 Euro, Diesel 1,19 Euro.

Rohöl doppelt so teuer wie vor einem Jahr

Shell-Sprecherin Cornelia Wolber verwies zur Erklärung auf den Rohölpreis, der sich innerhalb eines Jahres ungefähr verdoppelt habe. Die Versorgungslage sei jedoch normal. “Die Haushalte haben sich vor Beginn der Heizperiode zu günstigen Preisen mit Heizöl eingedeckt”, sagte sie. Deshalb sei keine Verknappung des Angebots zu befürchten. Das Winterwetter behindere jedoch gelegentlich die Auslieferung des Heizöls.

Quelle:  Wirtschaft.t-online

Verbrauchertipps des Bundesumweltministeriums

Was tun gegen steigende Heizkosten?

Beim Heizen zu sparen scheint auf den ersten Blick wenig attraktiv: Schließlich will während der kalten Jahreszeit niemand auf ein behagliches und warmes Zuhause verzichten. Doch schon mit ein paar einfachen Mitteln kann jeder Heizenergie sparen, sein Portemonnaie entlasten und trotzdem im Warmen sitzen: Ein Großteil der Wärme in unseren Wohnungen und Häusern entweicht ungenutzt durch Dach, Wände, Fenster und Keller. Wer solche Wärmeverluste durch einige Verhaltensänderungen und Modernisierungsmaßnahmen eindämmt, spart viel ein: Bares Geld und jede Menge des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2). Denn ein Haushalt verbraucht rund 70 Prozent seiner Energie für das Heizen. Damit ist die Raumheizung für immerhin 15 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlich. Pro Jahr sind das etwa 140 Millionen Tonnen.

Hier die wichtigsten Spartipps des Bundesumweltministeriums:

Raumtemperatur einhalten

Nicht überheizen: Als ideale Raumtemperatur für den Wohn- und Arbeitsbereich gelten 20°C. Zu hohe Raumtemperaturen sind nicht nur ungesund und steigern die Gefahr von Erkältungen, sondern kosten auch unnötig Energie und damit Geld: Jedes Grad weniger spart 6 Prozent Heizkosten.
Unterschiedlich beheizen: In Küche und Flur sind 18°C, im Schlafzimmer 16°C ausreichend.
Nicht durchheizen: Während der Nachtstunden die Temperatur um 5° absenken. Bei ein bis zwei Tagen Abwesenheit die Durchschnittstemperatur auf 15°C, bei längerer Abwesenheit auf 12°C einstellen.
In Küche und Bad bedenken: Geräte, wie Herd, Kühlschrank und Waschmaschine heizen mit.
Heizkörper und Thermostatventile nicht mit Möbeln oder langen Vorhängen verdecken, denn sonst gelangt die abgegebene Wärme gar nicht erst in den Raum.
Temperatur nicht durch Lüften regeln: Nicht die Fenster ständig auf “Kipp” lassen, sondern nur kurz (nie länger als zehn Minuten), aber kräftig (Durchzug) öffnen – und dabei das Thermostatventil schließen!

Wärmedämmung

Während der kalten Jahreszeit sind Wärmeverluste unvermeidlich:
Sie können aber schon durch einfache Maßnahmen gering gehalten werden:

Fenster und Haustüren gegen Zugluft abdichten.
Abends und nachts Rollläden, Fensterläden und Vorhänge schließen.
An den dünnen Außenwänden der Heizkörpernischen geht besonders viel Wärme verloren: Deshalb hinter Heizkörpern isolieren, am besten mit wärmedämmenden Reflexionsplatten oder Folien, die die Wärme in den Raum zurückstrahlen.

Energetisch sanieren

Noch größere Einsparungen lassen sich durch bauliche Maßnahmen erzielen: Ein verbesserter Wärmeschutz an Gebäuden kann bis zu 70 Prozent der Heizenergie einsparen.

Außenwände, Dachraum und Keller wärmedämmen.
Rollläden anbringen.
Wärmedämmung für Heizungsrohre und Armaturen vorsehen.
Wärmeschutzverglaste Fenster einbauen: Wärmeschutzverglasungen mit besonders niedrigen Wärmeverlusten sind mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet.

Heizungsanlage

Die Heizungsanlage regelmäßig warten lassen: Am besten jährlich vor Beginn der Heizperiode: Der Brennstoffverbrauch wird z. B. durch Ruß im Heizkessel um bis zu fünf Prozent erhöht.
Heizkörper entlüften: Wenn der Heizkörper trotz aufgedrehten Thermostatventils nicht mehr richtig warm wird, hat sich vielleicht während der heizfreien Zeit ein Luftpolster gebildet. Hier kann leicht Abhilfe geschaffen werden: Entlüftungsventil am Heizkörper öffnen, Gefäß darunter halten und warten, bis Wasser kommt. Entlüftungsventil wieder schließen.
Thermostatventile nutzen: Sie halten die Raumtemperatur konstant auf dem eingestellten Niveau und können so verhindern, dass der Raum unnötig überheizt wird. Außerdem registrieren Thermostatventile andere Wärmequellen wie zum Beispiel die Sonneneinstrahlung in Wohnräumen und drosseln automatisch die Wärmezufuhr durch die Heizung. Thermostatventile sind bei Neuanlagen vorgeschrieben und können bei Altanlagen leicht nachgerüstet werden.
Elektrische Heizlüfter und Radiatoren nur im Notfall (bei Ausfall eines anderen Heizsystems) und nur kurzfristig benutzen. Ein Dauerbetrieb dieser Geräte ist reine Energie- und Geldverschwendung! Schließlich gehen 2/3 der eingesetzten Primärenergie bei der Erzeugung des Stroms verloren.
Eine veraltete Heizungsanlage durch eine neue ersetzen, denn moderne Öl- oder Gasheizungen kommen bei gleicher Leistung mit wesentlich weniger Energie aus. Besonders sparsam und emissionsarm sind Heizungssysteme mit dem Umweltzeichen.
Die Sonne mitheizen lassen: Sonnenkollektoren nutzen die Wärmestrahlung der Sonne – auch bei bedecktem Himmel. So lässt sich mit ihrer Hilfe nicht nur das Brauchwasser erwärmen, sondern auch die Heizung unterstützen.

Information und Beratung

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert mit zinsverbilligten Darlehen die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen in Wohngebäuden.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Palmengartenstraße 5 – 9, 60235 Frankfurt/Main
Telefon: (01801) 33 55 77, Fax: (069) 7 43 16 43 55
E-Mail: iz@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen e.V. (ehemals Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, AgV) führt gemeinsam mit den Verbraucherzentralen eine unabhängige und kostenlose Energieberatung durch.

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV)
“Pillbox” – Markgrafenstraße 66, Besuchereingang: Kochstraße 22, 10969 Berlin
Telefon: (030) 25800-0, Fax: (030) 25800-218
E-Mail: info@vzbv.de, Internet: www.vzbv.de

Über das Förderprogramm “Vor-Ort-Beratung” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ( www.bmwi.de) können sich Hauseigentümer von Experten beraten lassen, welche energetischen Modernisierungsmaßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich sind. Eine Liste mit Ingenieuren, die “Vor-Ort-Beratungen” durchführen, ist online verfügbar auf den Webseiten des Bundes der Energieverbraucher (www.energieverbraucher.de) und des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW, www.rkw.de).

Die Bürgerinformation Neue Energietechniken, Nachwachsende Rohstoffe, Umwelt (BINE) informiert über den Entwicklungsstand umweltfreundlicher und ressourcenschonender Energietechniken und deren Anwendungsmöglichkeiten:

Informationsdienst BINE
Fachinformationszentrum Karlsruhe, Büro Bonn
Mechenstraße 57, 53129 Bonn
Telefon: (0228) 9 23 79-0, Fax (0228) 9 23 79-29
E-Mail: bine@fiz-karlsruhe.de, Internet: www.bine.info

Quelle

Umweltfreundliche Beschäftigung

Und zu guter Letzt:

Tut einfach einmal gar nichts. Faulenzen ist eine zu hundert Prozent umweltfreundliche Beschäftigung!

gefunden bei GEO

Toshiba

TOKIO. Wie andere Industrieländer will Nippon die Stromversorgung von zentraler Produktion in Großkraftwerken auf lokale Lösungen umstellen. Bis zum Jahr 2020 wollen die Stromversorger des Landes daher offenbar mehr als 7,5 Mrd. Euro in den Aufbau so genannter „Smart Grids“ stecken. Das Auftragsvolumen liege im aktuellen Fall jedoch zunächst nur um 40 Mio. Euro, sagte Toshiba-Technologievorstand Shoji Takenaka gestern in Tokio.

Die „Smart Grids“ gelten derzeit als die Zukunft der Energieversorgung. In Deutschland lassen Wirtschafts- und Umweltministerium derzeit in zwölf Modellregionen die Umsetzbarkeit der Idee untersuchen. US-Präsident Barack Obama hat bereits 3,4 Mrd. Dollar für den Aufbau von Pilotprojekten in den USA zur Verfügung stellen lassen. In Japan bauen die Stromversorger Okinawa Electric Power und Kyushu Electric Power nun auf den südlichsten Inselgruppen des Landes in den kommenden Jahren zehn Beispielnetze auf. Toshiba liefert für das Projekt in Okinawa Batterien und Solaranlagen.

Computer verteilen in Smart Grids den Strom aus Windrädern, Solarzellen oder örtlichen Kleinkraftwerken ständig neu, um eine gleichmäßige Versorgung zu sichern. Bei Stromüberschuss – wenn etwa die Sonne scheint – speichert das System die Energie in Akkus zwischen. Es lädt dann beispielsweise auch die Batterien angeschlossener Elektroautos. In einer Sekunde argen Strommangels könnte andere Verbraucher sich umgekehrt aus den Batterien von geparkten Autos bedienen.

Quelle: Handelsblatt

Biometrische Identifikation

Schau mir in die Augen, Kleines:  Forscher der haben nach Untersuchungen an 2,3 Millionen Iris-Scans herausgefunden, dass die Iris die zuverlässigste biometrische Identifikation liefert. Damit liegt das Verfahren weit vor anderen Techniken, die mit Fingerabdrücken, Thermografie oder der Vermessung von Ohrläppchen arbeiten. Selbst bei genetisch identischen Augen lassen sich mittels Iris-Scan Unterschiede feststellen. Die Methode wird derzeit vor allem für den Zutritt in Sicherheitsbereiche von Rechenzentren eingesetzt, doch die Forscher blicken weiter:  Sie reden bereits vom biometrischen Pass für schnellere Grenzkontrollen, vom ticketlosen Fliegen und vom Ende der Kreditkarten.

Quelle:  Die Zeit

Litauen in der Energiekrise

Vilnius/Riga (dpa/ND). Die Lichter wurden zum Silvester-Countdown nur vorübergehend gedämpft – die wichtigste Energiequelle aber bleibt abgeschaltet. Eine Stunde vor Beginn des neuen Jahres ging der letzte Reaktor des Atomkraftwerkes Ignalina vom Netz. Litauen erfüllt damit eine Bedingung für die 2004 erfolgte Aufnahme in die EU – und hat keinen sicheren Ersatz für die Energieversorgung.

Ignalina im Norden Litauens deckte seit 1983 80 Prozent des heimischen Strombedarfs. So wichtig aber die beiden Reaktoren vom Typ des Unglücksreaktors in Tschernobyl mit ihrem Energieexport für die Nachbarländer Estland und Lettland waren, so sehr versetzten sie das westliche Ausland in Angst und Schrecken.

Der erste Reaktor wurde bereits 2004 stillgelegt, am vergangenen Silvesterabend wurde der zweite mit einer Leistung von 1320 Megawatt langsam heruntergefahren. Politisch hat sich die Regierung in Vilnius dieser tief greifenden Veränderung nur widerwillig gefügt. Sie verschärft die massiven Auswirkungen der Krise: Ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes verliert Litauen laut der Danske Bank im Jahr 2010 durch die Schließung von Ignalina und den deshalb nötigen Energieimport.

Auch dass dieser Schritt die Balten wieder in viel stärkere Energieabhängigkeit vom ungeliebten Nachbarn Russland zwingt, gefällt Litauens Regierungschef Andrius Kubilius nicht: »Natürlich beunruhigt uns das.« Man sehe aber durchaus »positive Entwicklungen in der EU« und fühle sich dort auch »viel sicherer«.

Bisher gibt es einzig die Verbindung mit finnischem Atomstrom durch das Estlink-Kabel. Kabel von Litauen nach Polen und Schweden sind in Planung, aber frühestens 2015 einsatzbereit. Noch länger sind die Perspektiven für ein neues Atomkraftwerk bei Ignalina, das die baltischen Länder zusammen mit Polen planen. Vereinbarungen wurden immer wieder aufgeschoben, so dass neuer Atomstrom frühestens 2020 fließen könnte.

Hastig vorgelegte Pläne für Stromlieferungen aus der Ukraine erscheinen auch wegen ungelöster Probleme mit dem dazwischenliegenden Weißrussland wenig realistisch. »Die Schließung von Ignalina ist schlecht vorbereitet«, gab Sekmokas kürzlich zu. Und setzt auf das Prinzip Hoffnung: »Es geht ja an dem Schritt kein Weg vorbei. Das wird Veränderungen ganz einfach erzwingen.«

Quelle:  Neues Deutschland

Erneuerbare Energien

BERLIN. Erneuerbare Energien decken inzwischen 16 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland ab. Damit hat Deutschland das von der Europäischen Union für 2010 gesteckte Ziel von 12,5 Prozent bereits jetzt deutlich übertroffen. Dies ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dessen Untersuchungsergebnisse dem „Handelsblatt“ vorliegen.

Während der Stromverbrauch im Jahr 2009 danach insgesamt um fünf Prozent zurückging, stieg die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien von 92,7 auf 93 Mrd. Kilowattstunden. Zurückzuführen sei das vor allem auf einen Zuwachs im Bereich Biomasse und Photovoltaik, so der BDEW.

An erster Stelle bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien lag 2009 nach den BDEW-Berechnungen erneut die Windenergie. Trotz eines leichten Rückgangs kam sie auf einen Anteil von 6,4 (2008: 6,6) Prozent. Es folgte die Biomasse mit 4,4 (3,6) Prozent und die Wasserkraft mit unverändert 3,3 Prozent. Einen Zuwachs gab es auch bei der Photovoltaik, die mit 1,0 (0,7) Prozent zum ersten Mal mehr Strom lieferte als Müllkraftwerke. Diese erzeugten 0,9 (0,8) Prozent des Stroms aus erneuerbarer Energie.

Der BDEW erklärt das Anwachsen des Anteils erneuerbarer Energien am Energiemix mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das den Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien Vergütungssätze garantiert, die zum Teil deutlich über den Marktpreisen liegen.

Aufgrund der überwiegend schwankenden Produktion und der fehlenden Speichertechnologien seien erneuerbaren Energien allerdings noch nicht in der Lage, ausreichend Grundlaststrom bereit zu stellen. „Ein zukunftsfähiger Kraftwerkspark muss eine breite Palette von Technologien wie zum Beispiel Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und in Ergänzung auch Kohle-, Gas- sowie Kernkraftwerke aufweisen“, sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung Hildegard Müller dem „Handelsblatt“.

„Gleichzeitig sollte dieser Kraftwerkspark ein sinnvolles Spektrum an Anlagengrößen von der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung bis hin zu zentralen Großkraftwerken für die Grundlastversorgung umfassen“, sagte Müller.

Quelle: Handelsblatt

Trendresearch

Themen wie Smart Metering, Smart Grids und Smart Home gewinnen seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung in der Energiewirtschaft. Immer mehr „intelligente Systeme“ kommen zum Einsatz bei der Energieerzeugung, -verteilung und im Endkundenvertrieb. In der gesamten Wertschöpfungskette gibt es geplante oder bereits begonnene Projekte mit „intelligenten“ Technologien, die von Energieversorgern, Netzbetreibern und Herstellern durchgeführt werden.

Die innovativen Technologien sollen die unterschiedlichen Prozesse effizienter, transparenter und günstiger machen. In der Energieerzeugung gibt es Bestrebungen, mittels Leittechnik und neuen Technologien die Erzeugung effizienter und umweltbewusster zu gestalten. Die Zunahme dezentraler Erzeugungsanlagen (Photovoltaik, Windkraft, etc.) führt zu verstärktem Innovationsdruck im Bereich der Verteilnetze. Hier wird die Bedeutung von Smart-Grid-Technologien in Deutschland und Europa
zukünftig weiter steigen.

Im Endkundenvertrieb wird der Einsatz von „intelligenten“ Stromzählern (Smart Meter) bei Neubauten und Sanierungen ab Januar 2010 verpflichtend. Sie sollen die automatische Fernauslesung, Fernab- und -einschaltung, Leistungsbegrenzung, Power-Qualitity-Monitoring sowie Tarifregister und Lastgangmessung ermöglichen. Am Ende der „smarten Wertschöpfungskette“ steht schließlich das vollautomatisierte Haus (Smart Home).

trendresearch

Teurer Ökostrom

Die Sorge des Verbraucherschützers: Solarstrom wird in Deutschland immer teurer. Allein im vergangenen Jahr sind für die Stromkunden Kosten von rund zehn Milliarden Euro entstanden (siehe Kasten in der linken Spalte).

Glaubt man den öffentlichen Stellungnahmen der Solarfirmen, dann haben sie das Problem erkannt. An diesem Mittwoch treffen sich nun Branchenvertreter mit Abgesandten aus dem Bundesumweltministerium. Offizielles Thema: ein Abbau der Solarsubventionen.

Bereits im Vorfeld versprachen die Ökolobbyisten, sie seien zu einem großzügigen Verzicht bereit. Bisher erhielten die Betreiber einer Solaranlage bis zu 43 Cent pro Kilowattstunde. Nun könnte die Hälfte des für das Jahresende 2010 vorgesehenen Subventionsabbaus auf den 1. Juli vorgezogen werden, bietet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) an. Die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz würde dadurch um 14 Prozent sinken. Zusammen mit der regulären Kürzung um rund zehn Prozent zum 1. Januar 2010 würden die Zuschüsse in diesem Jahr damit um knapp ein Viertel pro Kilowattstunde sinken.

Hört sich gut an, doch für die Verbraucher wird es trotzdem teurer. Der Grund ist das rasante Marktwachstum: In Deutschland gehen immer mehr Solaranlagen ans Netz – weit mehr, als bisher prognostiziert.

Quelle:  Spiegel

Intelligente Energie – Europa (IEE)

Der Aufruf 2009 wurde am 25.06.09 geschlossen. Die Evaluierungen sollen voraussichtlich im Dezember 2009 abgeschlossen sein, so dass bis April 2010 die Vertragsverhandlungen abgeschlossen sein sollten. Das Budget für Zuschüsse zur Unterstützung von Förderungs- und Verbreitungsaktivitäten in 2009 lag bei ca. 65 Mio. € mit einer Förderrate von bis zu 75% der förderfähigen direkten Kosten.

Das Programm Intelligente Energie – Europa ist ein Teilprogramm des Rahmenprogramms “Wettbewerbsfähigkeit und Innovation” mit einem Förderbudget von 730 Mio. Euro über einen Zeitraum von 2007 – 2013. Dieser Zeitraum ist identisch mit der Laufzeit des
7. Forschungsrahmenprogramms.

Insgesamt stehen 3,6 Mrd. Euro von 2007 – 2013 für das “Wettbewerbsfähigkeits- und Innovationsprogramm (CIP)” zur Verfügung. Als Marktverbreitungsprogramm soll IEE mit EU-weiten Pilotprojekten die Wettbewerbsfähigkeit von neuen Energietechnologien stärken. Dies soll z. B. durch den Abbau von Markthindernissen, über neue Finanzierungsinstrumente, über gemeinsame Standards und Produkt-Normen, strategische Studien, Effizienzkennzeichnungen, Analysen zur Wirksamkeit und Umsetzung der gemeinsamen Direktiven der EU im Energie und Klimaschutzbereich erreicht werden.

Intelligente Energie – Europa ist ein “nichttechnologisch” orientiertes Programm und fördert weder Forschung, Entwicklung noch Demonstrationsmaßnahmen und ebenso wenig typische Investitionsprojekte. Fördermaßnahmen zu Pilotprojekten, zur Informationsverbreitung, zur Verbreitung und Marktdurchsetzung neuer finanztechnischer Instrumente oder zur Ausbildung, umfassen drei technisch bezogene Hauptthemen:

SAVE – Energieeffizienz in Industrie, Gebäuden, Geräten und Dienstleistungen
ALTENER – neue und erneuerbare Energietechnologien zur Erzeugung von Elektrizität, Wärme, Kühlung und Biokraftstoffen
STEER – Energieeffizienz im Verkehrs- und Transportbereich, alternative Kraftstoffe und emissionsarme Fahrzeuge
Die Bedingungen für Antragstellungen, für Zuschüsse und für Kriterien der Projektdurchführung sind in den EACI (Executive Agency for competitiveness and Innovation) bzw. IEE Internet-Seiten für die jeweiligen jährlichen Arbeitsprogramme beschrieben. Es ist empfehlenswert vor und bei der Antragstellung die Randbedingungen, die Projektbeschreibungen und die abgeschlossenen, laufenden und geplanten Direktiven im Energie-, Klimaschutz- und Transportbereich in die Vorbereitung einzubeziehen. Hilfe bei der Partnersuche bieten die Portale der EACI und ManagEnergy.

Die Exekutiv-Agentur für das IEE Programm die “Executive Agency for Competitiveness and Innovation EACI” hat neue Arbeitsbereiche übernommen wie z. B. das Programm für Unternehmerische Initiative und Innovation, das Programm Eco-Innovation, Teile des
IKT-Programmes, sowie des Programms MARCO POLO II aus der Transportdirektion der Generaldirektion Energie und Transport (GD TREN).

Quelle:  http://www.fz-juelich.de/ptj/intelligente-energie-europa/